Deine Selbstwahrnehmung meint die bewusste Berücksichtigung Deiner Gefühle und Emotionen. Du spürst also, wie es Dir gerade geht. Damit ist auch gemeint, Deine Eigen- und Fremdwahrnehmung voneinander trennen und reflektieren zu können. So kannst Du beispielsweise auch mit kritischen Rückmeldungen leichter umgehen.
Dein Selbstvertrauen, also das Vertrauen in Deine Fähigkeiten und Kräfte, hilft Dir, an Dich gestellte Anforderungen erfolgreich zu bewältigen.
Dein Selbstwert meint Deine Eigenschaften und Einflussmöglichkeiten – Dein individuelles Selbstkonzept. Damit verbunden ist auch Deine Selbstakzeptanz. Das heißt, dass Du Dich selbst so annimmst, wie Du bist, mit all Deinen positiven und negativen Eigenschaften.
Deine Fähigkeit zur Selbststeuerung hilft Dir in Stress- und Belastungssituationen flexibel zu reagieren und Deine Emotionen zu regulieren. So kannst Du auch mit unangenehmen Gefühlen, wie Wut, Ärger und Trauer umgehen und lässt Dich nicht von ihnen „auffressen“.
Deine soziale Kompetenz ist eine besonders wertvolle Ressource. Sie ermöglicht es Dir zu anderen Menschen gute Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Auch die Stressforschung hat schon eindrucksvoll bewiesen, dass soziale Unterstützung ein ganz entscheidender Puffer und Kraftgeber im Stress ist.
Das Kohärenzgefühl bedeutet so viel wie Dein „Glaube an Dich selbst“ und die Annahme, dass Du Dein Leben sinnvoll meistern kannst, auch wenn es immer wieder zu Herausforderungen kommen wird. Du wirst damit in gewisser Weise unerschütterlich. Die folgenden drei Faktoren sind dabei entscheidend:
- Das Gefühl der Verstehbarkeit, das heißt, Du nimmst Herausforderungen Deines Lebens an und versuchst sie zu verstehen.
- Das Gefühl der Handhabbarkeit, das heißt, Du besitzt bereits Ressourcen zur Bewältigung von Herausforderungen.
- Das Gefühl der Sinnhaftigkeit, das heißt, Du siehst die Bewältigung einer anstehenden Herausforderung als lohnenswert und sinnvoll.